Teschenhagen

 

25.05.1303

1303 Mai 25 (in vigilia pentecostes), Die Brüder Johann und Bertold von Zitterpennick verkaufen der St. Nikolaikirche zu Stralsund das Torfmoor zwischen Zitterpenningshagen und Teschenhagen und ein Stück Feld daneben zur Erbauung eines Hauses und einen Wasserlauf über ihr Feld. (Original St. Nikolai Nr. 1)


10.05.1321

Fürst Wizlaw III. bestätigt der Stadt Stralsund ihre Privilegien und ihren Besitz, betreffend in den Dörfern Devin, Teschenhagen, Zitterpenningshagen, Voigdehagen, Wendorf, Lüdershagen, Vogelsang, Lüssow, Langendorf und Kedingshagen. Die Privilegien sind dieselben wie in früheren Bestätigungen.


10.11.1450

Verkauft an die Kathäusermönche Herr Thimoteus, Prior, Herr Nicolaus, Vikar, und Herr Hinricus, Schaffer, des Klosters Marienehe bei Rostock für 3300 Mark sundisch und 25 Schillinge das halbe Dorf Devin im Kirchspiel Voigdehagen und zwei Höfe zu Teschenhagen, bedingt sich jedoch den Wiederkauf aus.


05.02.1464

Verkauft an die Mönche der Karthause Marienehe seinen achten Teil an dem Dorf Devin und an zwei Höfen in Teschenhagen für 700 Mark, bedingt sich für diese Summe den Wiederkauf.


1570

Zitation des Reichskammergerichts in der Klage der Brüder Hans und Stefan Loitz gegen Gutzlaff Rotermundt und andere wegen ihres räuberischen Überfalls auf die Dörfer Curtshagen (jetzt: Engelswacht), Ahrendsee, Brandshagen, Teschenhagen, Devin, Lüdershagen, Schmedshagen und Götemitz am 3., 4. und 5. Februar 1570


1583

Vernehmungsprotokoll und Urteil in der Klage der Brüder Frentz und Balzer Jorges (Gorries) zu Teskenhagen (jetzt: Teschenhagen) gegen Gerdt Nemetzow zu Teschenhagen wegen Pferdediebstahls und dessen Gegenklage wegen Mißhandlung und Gefangennahme


1621 – 1637

Verpachtung des Gutes Nisdorf an Franz Cornelius, Jacob Harcken, Magnus Schadeloken, Cornelius Frantzen, Danckwart Frantzen, Johann Clausen und Dinnies Holsten.- Verpachtung der unbesetzten Höfe in Voigdehagen, Teschenhagen, Zitterpenningshagen, Arendsee und von Diensten in Wendorf durch die Provisoren des Heilgeistklosters an Johan Horn und Jochim Boistern.


1628

Tod des Greifswalder Boten und Beutlers Lorenz Pagenheim durch Unglücksfall zwischen Andershof und Teschenhagen.


1665 – 1796

Reparatur der Wege bei Voigdehagen, Devin, Andershof und Teschenhagen


1721 – 1752

Instandsetzung des Zipker Dammes, der Wege in Brandshagen, Teschenhagen, Ahrendsee, Voigdehagen und des Weges nach Barhöft.-


1766 – 1773

Prozeß zwischen den Provisoren des Heilgeistklosters und der Ehefrau des Musketiers Dietmann wegen des bei Abtretung der Bauernstelle zu Teschenhagen erlittenen Verlustes


1780

Aufnahme des durch das Niederbrennen eines Katens in Teschenhagen verursachten Schadens.


1805 – 1816

Rechnungsführung über die Untertanin des Klosters und spätere Bewohnerin des Kruges zu Teschenhagen, Catharina Regina Peters geborene Pasdach.- Pachtvertrag mit Johann Carl Gotthold über die Güter des Heilgeistklosters, Andershof und Teschenhagen (Abschrift).- Wechsel der Achtmannskammer für das Heilgeistkloster über 1000 Reichstaler


1810 – 1811

Verkauf der Güter Andershof, Devin und Teschenhagen


1833 – 1912

Verhandlungen mit Dr. Kämmerer als dem Grundherren von Teschenhagen wegen des Beitrages zur Deviner Schule und des Besuchs der Schule durch die Kinder von Teschenhagen


1899 – 1900

Räumung des Grenzgrabens zwischen Voigdehagen und Teschenhagen


1945

Nach dem zweiten Weltkrieg werden die Güter in Teschenhagen nicht mehr durch das Stralsunder Kloster zum Heiligen Geist verwaltet. Die Pächter, welche die Ländereien gehörten, wurden im Zuge der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone enteignet und das Land wurde später den sogenannten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften zugeführt.


25.08.1997

1. Spatenstich für die Ortsumgehungsstraße in Anwesenheit von Johannes Nitsch, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Jürgen Seidel, Minister für Bau, Landesentwicklung und Umwelt des Landes M/ V und Harald Lastovka, OB der Hansestadt Stralsund.


10.10.2003

Übergabe des 6, 1 km langen Abschnittes der Ortsumgehung zwischen Teschenhagen und dem Knotenpunkt Umspannwerk, der verlegten B 194 und der Verlängerung des Grünhufer Bogens. 10, 8 km der insgesamt 16, 5 km langen Umgehung sind damit fertig gestellt. Seit der Grundsteinlegung 1997 wurden in das Projekt 120 Millionen Euro investiert.

 

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